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	<title>Allgemein - jascha.wtf</title>
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	<title>Allgemein - jascha.wtf</title>
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		<title>Fenster</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tomate]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Nov 2025 22:31:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erzählt]]></category>
		<category><![CDATA[Betrug ohne Täter]]></category>
		<category><![CDATA[Party ist vorbei]]></category>
		<category><![CDATA[queer]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmaschinen gibt es nicht]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt Fenster, die man nur zu bestimmten Zeiten durchsteigen kann. Und wenn man zu spät kommt, sind sie für immer zu.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 2</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>
<p class="wp-block-paragraph">Es gibt diese Momente, in denen die Welt plötzlich sehr still wird. Nicht im guten Sinne. Eher so, als würde die Luft dünner werden, als würde etwas fehlen, das man nicht benennen kann, weil man es nie hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich sitze manchmal da – auf dem Sofa, in der Bahn, beim Arbeiten – und sehe Menschen. Oder Bilder. Oder Geschichten. Und dann ist da dieses Gefühl. Nicht Neid, nicht genau. Eher eine Schwere, eine Trauer über etwas, das nie existiert hat. Über eine Version von mir, die es hätte geben können, wenn die Umstände andere gewesen wären. Wenn die Zeit anders gelaufen wäre. Wenn das Fenster offen gewesen wäre, als ich noch klein genug war, um hindurchzupassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche Dinge lassen sich nachholen. Man kann mit 40 noch lernen, wer man ist. Man kann Communities finden, Sprache finden, sich selbst finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber manche Dinge? Die haben ein Verfallsdatum. Nicht weil die Gesellschaft das so will, sondern weil Körper sich verändern, weil Zeit linear ist, weil manche Ausdrucksformen an bestimmte Momente im Leben gebunden sind. Und wenn man diese Momente verpasst – weil man sich verstecken musste, weil man nicht wusste, weil die Welt noch nicht bereit war oder man selbst noch nicht oder beides – dann sind sie weg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für immer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich weiß nicht, was ich mit diesem Wissen anfangen soll. Es liegt da, schwer, mitten im Weg  und manchmal kann ich es ignorieren. Aber manchmal nicht. Heute ist so ein Tag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist seltsam, um etwas zu trauern, das es nie gab. Um eine Version von sich selbst, die nur in Parallelwelten existiert. Die Leute™ sagen dann gerne Dinge wie „aber du bist doch jetzt hier“ oder „es ist nie zu spät“ oder „das Wichtigste ist, dass du jetzt authentisch leben kannst“. Und das stimmt alles auch. Aber es ändert nichts daran, dass da ein Loch ist. Ein Loch in der Form von all den Jahren, die ich nicht hatte, und all den Versionen von mir, die ich nie sein konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich sitze mit dieser Erkenntnis und weiß: Es gibt keine Lösung. Keine Zeitmaschine. Keinen Weg zurück. Nur das Wissen, dass manche Fenster sich geschlossen haben, bevor ich überhaupt wusste, dass sie da waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und manchmal ist das okay. Ich kann damit leben, meistens. Muss ja, ne? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber heute – heute fühlt es sich an wie Betrug. Als hätte mir jemand etwas versprochen und dann die Regeln geändert, während ich nicht hingeguckt habe. Als wäre ich zu spät zu einer Party gekommen, die schon vorbei ist, und jetzt stehe ich vor einer leeren Wohnung und kann sehen, was ich verpasst habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist, wie es ist. Morgen vielleicht anders. Aber heute sitze ich damit herum und weiß nicht einmal, warum ich diesen Post hier gerade schreibe.</p>
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		<title>DTM104 Brief und Siegel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tomate]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Jul 2025 11:17:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Siegel]]></category>
		<category><![CDATA[Stemple]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich war im damals™ Podcast tu Gast und habe mich mit ajuvo über die Funktion von Unterschriften unterhalten. Wenn ihr euch schon immer gefragt habt, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> &lt; 1</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minute</span></span>
<p class="wp-block-paragraph">Ich war im damals™ Podcast tu Gast und habe mich mit ajuvo über die Funktion von Unterschriften unterhalten. Wenn ihr euch schon immer gefragt habt, wie sehr man abschweifen kann und doch beim Thema bleibt: Die Antwort ist ja.</p>



<span id="more-2697"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Die Folge könnt gibt es drüben beim <a href="https://damals-tm-podcast.de/index.php/2025/07/14/dtm104-brief-und-siegel/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">damals™ Podcast.<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a></p>
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		<title>Die Diskriminierungsarchitektin: Wie Julia Klöckner queere Sichtbarkeit systematisch demontiert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tomate]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jun 2025 09:42:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<category><![CDATA[Julia Klöckner]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn Neutralität zur Waffe wird Julia Klöckner hat in ihrer Rolle als Bundestagspräsidentin eine bemerkenswerte Entscheidung getroffen: Das Regenbogennetzwerk der Bundestagsverwaltung darf nicht mehr am [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 4</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>
<h2 class="wp-block-heading">Wenn Neutralität zur Waffe wird</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Julia Klöckner hat in ihrer Rolle als Bundestagspräsidentin eine bemerkenswerte Entscheidung getroffen: <a href="https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2025/06/christopher-street-day-berlin-regenbogennetzwerk-bundestagsverwaltung.html" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Das Regenbogennetzwerk der Bundestagsverwaltung darf nicht mehr am Christopher Street Day in Berlin teilnehmen<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a>. Die Begründung? „Neutralitätspflicht“. Eine Argumentation von solch durchsichtiger Verlogenheit, dass man sich fragt, ob Klöckner ihre Zuhörer für komplette Narren hält.</p>



<span id="more-2558"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Denn dieselbe Bundestagspräsidentin, die queere Sichtbarkeit beim CSD mit Verweis auf politische Neutralität unterbindet, lässt <a href="https://www.queer.de/detail.php?article_id=53616" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">zum Internationalen Tag gegen Homo‑, Bi‑, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT) am 17. Mai sehr wohl die Regenbogenflagge am Bundestag hissen<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a>. Ein Widerspruch, der jeder Logik spottet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klöckners Begründung für diese Doppelmoral offenbart die ganze Verlogenheit ihrer Position: „Der Christopher Street Day lebe als Tag der Versammlung, des Protests und der Feier von seiner kraftvollen Präsenz auf den Straßen“ und benötige daher keine zusätzliche Beflaggung am Bundestag.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Moment – wir sollen also glauben, dass gerade <em>weil</em> der CSD so wichtig für die Straßenpräsenz ist, man diese Präsenz aktiv schwächen sollte, indem man dem Regenbogennetzwerk der Bundestagsverwaltung die Teilnahme verweigert? Diese intellektuelle Gymnastik wäre beeindruckend, wenn sie nicht so durchschaubar wäre. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://www.queer.de/detail.php?article_id=53956" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Berliner CSD spricht zu Recht von einer „aktiven politischen Absage an queere Sichtbarkeit“<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a> und einem „politischen Tabubruch“. Denn genau das ist es: eine bewusste Entscheidung gegen die Community, verkleidet als administrative Neutralität.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kirchenpolitik ja, Queerpolitik nein: Die Anatomie der Doppelmoral</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders entlarvend wird Klöckners Neutralitätsrhetorik, wenn man ihren eigenen politischen Aktivismus betrachtet. <a href="https://www.bundestag.de/presse/pressemitteilungen/2025/pm-250430-kirchentag-1064242" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Am 3. Mai 2025 trat sie beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hannover<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a> nicht nur als Gast auf, sondern hielt eine Bibelarbeit (eine theologische Textauslegung mit aktuellen Bezügen), <a href="https://www.evangelisch.de/inhalte/242783/03-05-2025/promitalks-auf-dem-kirchentag-rotes-sofa-mit-julia-kloeckner-und-christian-wulff" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">diskutierte auf dem „Roten Sofa“<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a> und verteidigte ihre kirchenpolitischen Positionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die katholische Theologin und CDU-Politikerin hatte zuvor öffentlich gefordert, Kirchen sollten sich weniger zu tagespolitischen Themen äußern und sich stattdessen auf „Sinnfragen“ konzentrieren. Dass sie selbst als Bundestagspräsidentin bei einem kirchlichen Großereignis auftritt und dort dezidiert religiöse und politische Positionen vertritt, zeigt die ganze Dreistigkeit ihrer doppelten Standards. Neutralität für andere predigen, während man selbst ungeniert die eigene Agenda vorantreibt – das ist Klöckners Politikverständnis in Reinkultur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung, zum IDAHOBIT die Regenbogenflagge zu hissen, zum CSD aber nicht, entlarvt das wahre Motiv hinter Klöckners Manöver: Es geht nicht um Neutralität, sondern um die strategische Kontrolle queerer Sichtbarkeit. Während der IDAHOBIT als harmloser „Gedenktag“ durchgewunken werden kann, ist der CSD explizit als Demonstration und politischer Akt konzipiert – und genau das ist Klöckner ein Dorn im Auge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei wurde die Regenbogenflagge erst 2022 unter Bundestagspräsidentin Bärbel Bas erstmals am Reichstagsgebäude gehisst – ein historischer Moment der Solidarität. Klöckner demontiert diese symbolische Geste gezielt und instrumentalisiert dabei eine vorgebliche Neutralität, die sie selbst nicht praktiziert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Strukturelle Diskriminierung als Verwaltungsakt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hier liegt der fundamentale Mechanismus: Die Vorstellung, ein Parlament oder seine Verwaltung könnten „neutral“ sein, ist bereits eine politische Position. Wie der CSD-Verein richtig analysiert: „Wer die Teilnahme von queeren Netzwerkgruppen staatlicher Institutionen untersagt, kündigt stillschweigend den Konsens auf, dass Grundrechte sichtbar verteidigt gehören.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Parlament ist per Definition ein politischer Raum. Seine Verwaltung ist Teil dieses politischen Systems. Die Behauptung, man könne sich aus politischen Fragen heraushalten, ist selbst eine hochpolitische Entscheidung – nämlich die Entscheidung für den Status quo und gegen marginalisierte Gruppen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was hier geschieht, ist strukturelle Diskriminierung in Reinform: eingebettete Machtstrukturen, die bestimmte Gruppen systematisch benachteiligen, während sie als neutrale Verwaltungspraxis erscheinen. Diese normalisierten Ausschlüsse werden nicht als direkte Diskriminierung wahrgenommen – und genau das macht sie so gefährlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders perfide wird diese Politik in Zeiten, „in denen CSDs zur Zielscheibe rechtsextremer Angriffe werden“. Allein in den letzten Wochen häufen sich <a href="https://ohai.social/@jascha/114693794499044975" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Angriffe auf queere Veranstaltungen und Einrichtungen<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a> – von zerstörten CSD-Bannern bis hin zu gewalttätigen Übergriffen. Gerade jetzt wäre politischer Rückhalt „mehr als angebracht“ gewesen. Stattdessen nutzt Klöckner diese kritische Situation, um queere Menschen weiter zu marginalisieren und liefert eine Steilvorlage für alle, die queere Rechte als „Ideologie“ diffamieren wollen. Das Timing könnte kaum zynischer sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Selbst aus den eigenen Reihen kommt Kritik: CDU-Bundestagsabgeordneter Jan-Marco Luczak fordert eine Lösung, „die das jenseits der gebotenen Neutralitätspflicht ermöglicht“, und betont, dass beim CSD „eine Million Menschen für Gleichberechtigung und Toleranz“ demonstrieren – Werte, für die auch der Bundestag einstehe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Rücktritt als logische Konsequenz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Julia Klöckners Amtsführung offenbart ein gefährliches Muster institutionalisierter Heuchelei: Unter dem Deckmantel vermeintlicher Neutralität wird systematisch gegen queere Sichtbarkeit vorgegangen, während die eigene politische Agenda – sei es beim Kirchentag oder in der Kirchenpolitik – mit der Subtilität eines Dampfhammers vorangetrieben wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese kalkulierte Doppelmoral ist nicht nur heuchlerisch, sie ist demokratieschädigend. Wenn die zweithöchste Repräsentantin des Staates queere Menschen systematisch unsichtbar macht und dabei den Verwaltungsmantel umhängt, dann zeigt das die ganze Perfidie einer Politik, die Marginalisierung als bürokratischen Normalfall tarnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Herausforderung liegt darin, diese subtilen Prozesse der institutionellen Ausgrenzung zu erkennen und aktiv zu dekonstruieren. Klöckners Vorgehen ist ein Lehrbuchbeispiel dafür, wie strukturelle Diskriminierung funktioniert: unsichtbar für die Mehrheitsgesellschaft, aber hocheffektiv in der systematischen Benachteiligung queerer Menschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klöckner sollte endlich die Konsequenzen aus ihrer systematischen Aushöhlung demokratischer Werte ziehen und zurücktreten. Wenn sie unbedingt Kirchenpolitik machen will, kann sie das gerne bei ihrem ehemaligen Arbeitgeber Nestlé tun – aber nicht vom zweithöchsten Amt der Republik aus. Das wäre das Mindeste, was queere Menschen und alle anderen, die an tatsächliche demokratische Repräsentation glauben, von ihr erwarten können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Parlament, das sich der queeren Community verweigert, verweigert sich der Demokratie selbst. Denn Demokratie lebt von der Sichtbarkeit aller ihrer Bürger*innen – nicht nur derjenigen, die der Bundestagspräsidentin politisch genehm sind.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:16px"><strong>Titelbild: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Sven_Volkens" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external" class="wpel-icon-right">Sven Volkens<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a>, <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:CSD_Berlin_2018_05.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external" class="wpel-icon-right">CSD Berlin 2018 05<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external" class="wpel-icon-right">CC BY-SA 4.0<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a></strong></p>
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		<title>Jascha wrapped 2024</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tomate]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jan 2025 10:19:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[38C3]]></category>
		<category><![CDATA[JANUS]]></category>
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					<description><![CDATA[Vorher: 2022, 2023 Veröffentlichungen 2024 Auf meinem Blog habe ich im Jahr 18 Beiträge veröffentlicht. An einem Abend im Februar schrieb ich 13 Gedichte auf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 3</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>
<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:16px"><em><strong>Vorher: <a href="https://jascha.wtf/jascha-wrapped-2022/" data-type="post" data-id="1190" data-wpel-link="internal">2022</a>, <a href="https://jascha.wtf/jascha-wrapped-2023/" data-type="post" data-id="2010" data-wpel-link="internal">2023</a></strong></em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Veröffentlichungen 2024</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf meinem Blog habe ich im Jahr 18 Beiträge veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An einem Abend im Februar schrieb ich 13 Gedichte auf A6 Karten. Da ich eine <s>Sauklaue</s> schwer zu lesende Handschrift habe, habe ich sie nochmal abgetippt und zusammen mit Scans der Originale in einem kleinen Band veröffentlicht. Erschienen ist der Band am 28.02.2024 im Selfpublishing. <a href="https://jascha.wtf/13-gedichte/" data-type="post" data-id="2326" data-wpel-link="internal">Hier findest Du alle Infos</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe den Lyrikband Trans-Millenial Daydream von Alfi zusammen mit Marek Gross übersetzt. Er ist zweisprachig im Ach je Verlag erschienen. Gibt es direkt im <a href="https://amrun-verlag.de/produkt/trans-millennial-daydream/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Verlagsshop<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a> und den Buchhändler*innen deines Vertrauens.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Fragebogen</h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zugenommen oder abgenommen?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Januar, Februar, März: viel zu viel abgenommen.<br>April und Juni wieder auf das vorherige Gewicht zurück, den Rest des Jahres habe ich mein Gewicht gehalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie gut hat das Jahresthema funktioniert?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Jahr war mein großes Thema „Gesundheit“. Ohne dieses Thema hätte ich vermutlich mein Herzproblem erst viel z spät behandeln lassen. So konnte mein Problem – eine koronare Herzkrankheit – - mit einem einfachen Herzkatheter eingegrenzt und mit Hilfe eine Stents gelöst werden. Mehr Infos über das Setzen und die Wirkung von Stents gibt es <a href="https://www.ratgeber-herzinsuffizienz.de/behandeln/operation/stent-herz" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external" class="wpel-icon-right">hier<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Haare länger oder kürzer?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Anders – keine Ahnung ob das als länger oder kürzer durch geht. Ich glaube insgesamt ein wenig länger, sind aber nach wie vor kurz. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Kurzsichtiger oder weitsichtiger?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Letztes Jahr hatte ich ja endlich Kontaktlinsen und was ist passiert? Ich habe nun eine Lesebrille, die ich verwende, wenn ich die Linsen trage. Meine Augen werden wohl alt und ich werde mich in 2025 um Gleitsichtlinsen bemühen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Mehr Kohle oder weniger?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dank meines Jobs bei modzero mehr als letztes Jahr.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Mehr ausgegeben oder weniger?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe weniger ausgegeben, </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Mehr bewegt oder weniger?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Alleine dass ich jeden Tag ins Büro gehen sorgt für mehr Bewegung bei mir. Das ist&nbsp;gut.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der hirnrissigste Plan?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mich für eine Weiterbildung anzumelden.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die gefährlichste Unternehmung?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">2024 war, wie auch schon 2023, komplett ohne gefährliche Unternehmungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die teuerste Anschaffung?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein neues MacBook Air. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das beeindruckendste Buch?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wie immer zu wenig gelesen und es hat mich auch einfach nix so wirklich beeindruckt. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der ergreifendste Film?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich fand leider keinen Film ergreifend, den ich in dem Jahr gesehen habe. Ic hab e aber auch wenig Filme gesehen. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die beste&nbsp;CD/das beste Album für 2024?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die beste CD in 2024 und AUS 2024 war von JANUS die EP „All die Geister“. Gibt es direkt bei der Band im <a href="https://shop.knochenhaus.de/tontraeger/292/sonne-cd-digital-copy" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Knochenhaus<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a> oder bei <a href="https://knochenhaus.bandcamp.com/album/sonne" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Bandcamp<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a>. </p>



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<p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls ganz oben mit bei ist RIGs Soloalbum „Wurm“. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das schönste Konzert?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich war schon wieder bei JANUS auf dem Jahresabschlusskonzert – aber(!) das schönste Konzert war auf dem <a href="https://events.ccc.de/congress/2024/hub/de/event/von-berlin-ins-exil-lieder-der-20er-und-30er-jahre/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">#38C3 am 29.12.<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a> der Auftritt von <a href="https://www.instagram.com/die_helm_der_weller/?hl=af" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Die Helm &amp; Der Weller<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a> im zweiten Stock am Spätverkauf.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die meiste Zeit verbracht mit …?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wie letztes Jahr auch: mit ~ihm~ und Gerhard am Telefon. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die schönste Zeit verbracht mit …?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit ~ihm~ war es generell schön und am schönsten war es, als er mich einen Tag auf dem <a rel="tag" class="hashtag u-tag u-category" href="https://jascha.wtf/tag/38c3/" data-wpel-link="internal">#38C3</a> besucht hat. Das war für mich ganz besonders. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Vorherrschendes Gefühl 2024?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">die ersten&nbsp;<sup>2</sup>⁄<sub>3</sub>&nbsp;des Jahres Zufriedenheit und Liebe, dann Herzschmerz und Leere, jetzt zaghafte Zuversicht auf die Zukunft.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>2024 zum ersten Mal getan?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe einen Genossenschaftsanteil erworben. Ich bin Miteigentümer vom <a href="https://www.nd-aktuell.de" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">nd<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>2024 nach langer Zeit wieder getan?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Unbeschwert gelacht.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Den generellen Zustand der Welt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ganzen Steigbügelhalter des Faschismus,</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viel zu viel Physiotherapie.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte dieses Jahr kein Thema, von dem ich jemanden unbedingt überzeugen wollte. Erst hatte ich anderes zu tun, dann war ich zu sehr von mir selbst abgelenkt.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Bilder. Sie hängen gerade, ich stehe nur schief und bin zu faul, ein neues Bild zu machen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://jascha.wtf/wp-content/uploads/starwars_zeichnungen-1024x1024.jpg" alt class="wp-image-2507" srcset="https://jascha.wtf/wp-content/uploads/starwars_zeichnungen-1024x1024.jpg 1024w, https://jascha.wtf/wp-content/uploads/starwars_zeichnungen-300x300.jpg 300w, https://jascha.wtf/wp-content/uploads/starwars_zeichnungen-150x150.jpg 150w, https://jascha.wtf/wp-content/uploads/starwars_zeichnungen-768x768.jpg 768w, https://jascha.wtf/wp-content/uploads/starwars_zeichnungen.jpg 1512w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>2024 war mit einem&nbsp;Wort&nbsp;…?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Aushaltbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:14px"><strong>Titelbild: <a href="https://de.vecteezy.com/kostenloses-png/2024" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">2024 PNGs von Vecteezy<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a></strong></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Keine Vorsätze 2024</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tomate]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsätze]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie die meisten Menschen habe ich Jahr für Jahr gute Vorsätze gehabt und bin natürlich in den ersten Wochen des Jahres daran gescheitert. Ich wollte immer zu viel auf einmal und das muss natürlich schief gehen. Was mache ich dieses Jahr anders?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 3</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>
<p class="wp-block-paragraph">Wie die meisten Menschen habe ich Jahr für Jahr gute Vorsätze gehabt und bin natürlich in den ersten Wochen des Jahres daran gescheitert. Ich wollte immer zu viel auf einmal und das muss natürlich schief gehen. Was mache ich dieses Jahr anders?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe keine Vorsätze (außer, es anders zu machen, ist ein guter Vorsatz) statt dessen habe ich ein großes Thema für dieses Jahr: Gesundheit. Eigentlich habe ich mit meiner Zahnsanierung schon letztes Jahr damit angefangen, aber da ist noch so viel mehr zu holen: Die Stress-Kardiomyopathie in den Griff bekommen, Muskulatur aufbauen, Beweglichkeit erhöhen, gesündere Ernährung, besserer Schlafenszeiten, weniger Alkohol und Drogen, meine Wohnqualität erhöhen – ich glaube, es ist klar worum es geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Früher™ hätte ich alles auf einmal begonnen und es wäre gnadenlos schief gegangen. Was versuche ich dieses Jahr anders zu machen? Mit dem großen Oberthema Gesundheit kann ich in verschiedenen Bereichen immer wieder etwas tun, ohne meinen gesamten Fokus darauf zu werfen. Es ist dann auch OK, mal nicht gleich alles hin zu bekommen, so lange ich das Thema nicht aus den Augen verliere.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Video hier hat mir zuerst ein Freund gesendet gehabt, weil wir uns über das Thema „Thema“ unterhalten hatten.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio">
<div class="wp-block-embed__wrapper">https://www.youtube.com/watch?v=NVGuFdX5guE</div>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;"><strong>Falls Du hier kein Video siehst und keine Schaltfläche, um es zu laden, blockierst du Borlabs Cookies incl. Content Blocker, was für mich total fein ist. Dann musst Du selbst klicken, um das Video auf <a href="https://www.youtube.com/watch?v=NVGuFdX5guE" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external" class="wpel-icon-right">YouTube zu sehen<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a>.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was heißt das aber jetzt konkret für mich?</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wenn meine Krankenkasse mich über eine fällige Vorsorge-Untersuchung informiert, werde ich direkt einen Termin ausmachen und es eben nicht schieben. Ich habe mittlerweile für fast alles Praxen, bei denen ich per E‑Mail einen Termin ausmachen kann.</li>



<li>Ich versuche mich mehr zu bewegen. Ich plane öfter zu Fuß zu gehen statt eine Station mit der Bahn zu fahren. Klar, das wir nicht immer klappen und das ist OK. Aber ich werde es versuchen und selbst das ist schon mehr, als vorher.</li>



<li>Gesünder essen heißt nicht, das ich nur noch total gesundes Zeug esse. Aber es heißt, dass ich mich öfter mit meiner Ernährung auseinander setzen werde und schaue, was ich trotz exekutiver Dysfunktion hin bekomme. Ich gehe nicht davon aus, dass ich Ende des Jahres perfekt gesund essen werde aber ich glaube, ich werde ein Stück weiter sein.</li>



<li>Schlafenszeiten sind so ein Ding bei mir. Ich schlafe schlecht ein und oft nicht durch. Momentan hilft da eine medikamentöse Behandlung, aber das ist ja keine Dauerlösung. Also werde ich zumindest die ersten Schritte einleiten, um das anzugehen.</li>



<li>Einen Rückenkurs besuchen. Wenigstens für ein paar Wochen. Ich habe keine Eigenmotivation für sportliche Betätigungen, ich brauche einen Termin und jemanden mit einem Namensschild, di:er mir sagt, was ich machen soll. Ich habe dazu schon die ersten E‑Mails geschrieben.</li>



<li>Zuletzt: Auch die Renovierung meiner Wohnung gehört zum Thema „Gesundheit“. Seit die ersten Räume angefangen oder sogar fertig sind geht es mir psychisch besser und die Psyche ist nun mal Teil der Gesundheit. Und wo ich scho bei Psyche bin fällt mir ein, das sich mich mal wieder dringend um einen Therapie-Platz kümmern muss. Ich rechne nicht damit, noch ind 2024 eine Therapie zu beginnen, aber ich hoffe, dass ich den Grundstein für eine Therapie in 2025 legen kann.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Liste könnte ich noch viel länger machen. Das würde dazu führen, dass ich völlig überwältigt sitzen bleibe. Nicht das, was ich gerne möchte. Ich werde Tage oder auch Wochen haben, wo nichts von diesen geplanten Dingen funktioniert. Das ist OK. Ich will nur nicht das Thema aus den Augen verlieren; ein kleines bisschen mehr auf meine Gesundheit achten und mich darum kümmern ist mehr als bisher. Das ist, was für mich zählt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt bin ich auch gespannt, wie es für mich funktioniert.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">


<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;"><strong>Titelbild</strong><br>Screenshot aus dem Video „<a href="https://www.youtube.com/watch?v=NVGuFdX5guE" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Your Theme<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a>“ von <a href="https://www.youtube.com/@CGPGrey" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external" class="wpel-icon-right">CGPGrey<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a></p>
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		<item>
		<title>Privat-o-Mat: wie hältst Du des mit dem Datenschutz?</title>
		<link>https://jascha.wtf/privat-o-mat-wie-haeltst-du-des-mit-dem-datenschutz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tomate]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2023 20:03:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Institut für Digitalethik]]></category>
		<category><![CDATA[Privat-o-Mat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jascha.wtf/?p=1693</guid>

					<description><![CDATA[Datenschutz. Ich weiß, einige können das Wort nicht mehr hören, andere nicht oft genug und außerdem ist der Datenschutz eh immer an allem schuld, wenn etwas nicht funktioniert. Uns hat der Überwachungskapitalismus in den Händen hat, das ist kein Geheimnis. Wir wissen: SIE überwachen uns. SIE sind überall und DU kannst nichts dagegen tun. Oder doch? Der Privat-o-Mat eilt zur Hilfe, stolpert aber auf halbem Weg und fällt hin.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 5</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>
<p class="wp-block-paragraph">Datenschutz. Ich weiß, einige können das Wort nicht mehr hören, andere nicht oft genug und außerdem ist der Datenschutz eh immer an allem schuld, wenn etwas nicht funktioniert. Uns hat der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Überwachungskapitalismus" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Überwachungskapitalismus<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a> in den Händen, das ist kein Geheimnis. Wir wissen: <em>SIE</em> überwachen uns. <em>SIE</em> sind überall und <em>DU</em> kannst nichts dagegen tun. Oder doch?</p>



<span id="more-1693"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Immer wieder gibt es Projekte und Ideen, wie Menschen für den Schutz der eigenen Daten sensibilisiert werden können. Einige sind erfolgreicher, andere nicht so, das liegt vermutlich in der Natur der Sache. Das Thema ist furchtbar trocken und zu verbergen hat ja auch niemand was (ich auch nicht bzw. sag ich euch nicht, was ich zu verbergen habe). Ein paar Studierende des <a href="https://www.hdm-stuttgart.de/digitale-ethik" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Instituts für Digitalethik<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a> der Hochschule der Medien Stuttgart waren wohl vom <a href="https://www.bpb.de/themen/wahl-o-mat/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Wahl-o-Mat<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a> beeindruckt und dachten sich, dass das doch auch mit dem Thema Datenschutz funktionieren müsste. Auftritt:</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://privat-o-mat.de/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer"><img decoding="async" width="1000" height="133" src="https://jascha.wtf/wp-content/uploads/privatomat_logo.png" alt class="wp-image-1696" srcset="https://jascha.wtf/wp-content/uploads/privatomat_logo.png 1000w, https://jascha.wtf/wp-content/uploads/privatomat_logo-300x40.png 300w, https://jascha.wtf/wp-content/uploads/privatomat_logo-150x20.png 150w, https://jascha.wtf/wp-content/uploads/privatomat_logo-768x102.png 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px"></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Privat-o-Mat Logo</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich steht auf der Website, für was dieser o‑Mat nützlich sein soll:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Entscheidungen zum Thema Datenschutz und zum Schutz der eigenen Privatsphäre sind Teil des digitalen Alltags geworden. Deshalb helfen wir dir dabei, deine Einstellung und dein persönliches Verhalten dazu zu reflektieren und besser zu verstehen.</p>
<cite><a href="https://privat-o-mat.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external" class="wpel-icon-right">https://privat-o-mat.de/<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a></cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Hey, eigenes Verhalten reflektieren? Sich selbst im Umgang mit den eigenen Daten besser verstehen? Ja auf gehts! Ich habe den o‑Mat gemacht und darf vermelden, dass ich … also … ich bin voll gut mit Datenschutz. Oder so.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es kommen nun 15 Schritte. Als erstes dürfen Nutzende zwischen fünf Selbsteinschätzungen auswählen. Ich hänge zwischen <em>„Ich versuche, meine Daten zu schützen, aber auf manche Dienste möchte ich einfach nicht verzichten.“</em> und <em>„Ich probiere alle neuen digitalen Produkte und Dienste aus! Datenschutz kommt erst an zweiter Stelle.“</em> fest. Beides stimmt irgendwie, mir fehlt „Ich probiere viele neuen digitalen Produkte und Dienste aus! Ich verwende Wegwerf-Adressen und benutze falsche Namen.“ Ich entscheide mich für die erste Variante. Nächste Frage : „Welche Messengerdienste benutzt du?“ Die möglichen sechs Antworten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ich nutze den Messenger, der in meinem persönlichen Umfeld am häufigsten genutzt wird.</li>



<li>Ich nutze verschiedene Messengerdienste und probiere gerne neue Dienste aus, um immer auf dem neusten technischen Stand zu sein.</li>



<li>Ich versuche, möglichst datenschutzfreundliche Dienste wie Signal zu benutzen, aber ich kommuniziere auch über andere Dienste, weil ich bestimmte Kontakte nicht verlieren möchte.</li>



<li>Ich nutze ausschließlich datenschutzfreundliche Dienste, über die ich mich vorher genau informiert habe.</li>



<li>Ich nutze den Messenger, der mir die meisten Vorteile bietet. Der Datenschutz ist dabei aber kein entscheidendes Kriterium für mich.</li>



<li>Ich nutze überhaupt keine Messengerdienste, sondern greife lieber auf andere Kommunikationsmittel zurück wie beispielsweise SMS, Telefon, E‑Mail etc.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Antwort, die ich gerne auswählen würde: „Ich nutze verschiedene Messengerdienste und probiere gerne neue aus. Generell dürfen Messenger nicht auf mein Telefonbuch zugreifen, auch nicht datenschutzfreundliche Dienste, über die ich mich vorher genau informiert habe.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Idee, dass E‑Mail (vor allem unverschlüsselt) irgendwie datenschutzfreundlich sein soll, erschließt sich mir nicht. Ich wähle Antwort drei. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Frage 2: Worauf achtest du beim Kauf eines neuen Smartphones?</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ich entscheide mich immer für die neuesten Spitzenmodelle mit den besten Features.</li>



<li>Ich achte auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und entscheide hauptsächlich danach, wie mir das Gerät gefällt und wie es sich bedienen lässt.</li>



<li>Ich entscheide mich nur für Modelle und Hersteller, bei denen ich weiß, dass der Datenschutz geachtet wird und dass ich selbst detaillierte Privatsphäreeinstellungen auf dem Smartphone treffen kann.</li>



<li>Ich achte zwar schon auf die Möglichkeit, datenschutzfreundliche Voreinstellungen zu treffen, aber sie sind nicht das vorrangige Entscheidungskriterium.</li>



<li>Ich nutze kein Smartphone.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten Menschen haben die Wahl zwischen einem iPhone, einem Android Telefon mit Google Play Services oder einem Huiawaei. Ich selbst bin iPhone-Nutzer, allerdings kaufen ich mir immer nur das aktuelle SE, wenn ich ein neues Telefon brauche. Antwort 1, 2, 3 4 und 5 fallen raus. Keine der Antworten betrachtet Faktoren wie „Geldmittel“ oder „Fähigkeiten ein alternatives OS zu installieren und zu verwenden“. Ich entscheide mich für 4, denn das ist genauso falsch wie der Rest, allerdings auch am wenigstens falsch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frage 3: Wie verbindest du Dich mit dem Internet, wenn du unterwegs bist?</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ich nutze ausschließlich meine mobilen Daten und lehne es aus Datenschutzgründen kategorisch ab, ein öffentliches WLAN zu nutzen.</li>



<li>Sobald ein öffentliches WLAN zur Verfügung steht, greife ich gerne darauf zurück, ist ja auch besser fürs Datenvolumen.</li>



<li>Ich wähle den Weg, der mir den schnellsten Zugang und die beste Datenübertragung ermöglicht.</li>



<li>Ich nutze meistens meine mobilen Daten, aber bei einem vertrauenswürdigen Anbieter nutze ich auch ein öffentliches WLAN.</li>



<li>Wenn ich unterwegs bin, bin ich offline.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Bitte was? Haben die Macher*innen schon mal etwas von „VPN“ gehört? Warum ist Antwort 2 so jovial formuliert? Was ist ein „vertrauenswürdiger Anbieter“ aus Antwort 4? Wieso gibt es nicht „ich verwende ein VPN“? Sind freifunk-Zugänge nicht vertrauenswürdig? Was ist eigentlich das Problem mit öffentlichen WLAN? Ich nehme Nummer 3.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frage 4 ist langweilig, die erspare ich euch; es geht um Suchmaschinen und warum benutzt du nicht <a href="https://www.ecosia.org/?c=de" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Ecosia<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a> oder <a href="https://www.startpage.com" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Startpage<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a> (ja, ich habe von Startpage vorher auch noch nie gehört, laut Stiftung Warentest „Die sicherste Suchmaschine der Welt“ und für Cosima musste ich erstmal die Adresse googeln…)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frage 5: Wie verhältst du dich, wenn du beim Aufrufen einer neuen Webseite nach den Cookie-Einstellungen gefragt wirst?</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das nervt mich total, deshalb akzeptiere ich sofort alle Cookies, damit das Pop-Up-Fenster endlich verschwindet.</li>



<li>Ich nutze generell einen Browser, der keine Cookies zulässt, oder einen Trackingblocker.</li>



<li>Ich finde den Einsatz von Cookies sinnvoll und sehe darin sogar Vorteile für mich, deshalb stimme ich gerne zu.</li>



<li>Ich akzeptiere nur das notwendige Setting.</li>



<li>Ich klicke einfach auf Akzeptieren. Ich bin mir gar nicht so sicher, was Cookies eigentlich sind.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich gerne anklicken möchte: „Ich zünde alles an und bin genervt“. Mir ist bewusst, dass ich hier auch so eine fucking cookie-Checkbox habe, denn sobald ihr Kommentare hinterlasst, wird ein Cookie gesetzt oder wenn ihr irgendwelche Einbettungen erlaubt, dann muss ich das ja dokumentieren (fragt nicht) und überhaupt ist das ein Kreuz mit den Cookies. Was ich ankreuzen möchte „Das nervt mich total, vor allem, weil das Ablehnen so oft so kompliziert ist.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Antwort 4 und weiter: Meldest du dich nach der Nutzung von Sozialen Netzwerken ab?</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ich logge mich nach jeder Nutzung wieder aus oder nutze gar keine Sozialen Netzwerke aus Datenschutzgründen.</li>



<li>Meistens, wenn ich es nicht vergesse.</li>



<li>Nein, denn so erspare ich mir bewusst die erneute Passworteingabe.</li>



<li>Ich bin eigentlich fast immer online.</li>



<li>Darauf habe ich bislang noch nie geachtet.</li>



<li>Ich nutze aus anderen Gründen keine sozialen Netzwerke.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wo fange ich denn jetzt an? Antwort 1 und Antwort 6 sind redundant. Ich vergesse es auch nicht, mich auszuloggen, mein Browser löscht halt alle Cookies, wenn ich ihn zu mache. Haben die Macher*innen schon mal von <a href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/multi-account-containers/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Firefox Multi-Account Containers<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a> gehört? Passwortmanagern? Antwort 3 wäre dann hinfällig. Übrigens bin ich auch fast immer online, aber halt doch nicht immer in einem Sozialen Netz. Ich halte es für mehr als Fahrlässig, online sein mit „auf Facebook/Twitter/Instagram herumhängen“ gleichzusetzen. Man kann schließlich auch stundenlang einfach nur YouTube schauen oder irgendwelche Webseiten lesen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich breche hier mit dem Zitieren aller Fragen und Antworten ab, das würde ja den Spaß nehmen, den <a href="https://privat-o-mat.de/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Privat-o-Mat<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a> selbst auszuprobieren und sich aufzuregen und es gibt keine substantielle Ergänzung zu meiner Kritik:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das Projekt sagt nirgendwo, warum bestimmte Handlungen oder Funktionen Probleme für den Schutz eigener Daten mit sich bringen.</li>



<li>Es gibt keine Information, wo Nutzende nachlesen können, was sie wie besser machen können.</li>



<li>Ökonomische Situationen wird ignoriert.</li>



<li>Es fehlen einfach sinnvolle Optionen, einige Fragen/antworten sind sehr unscharf formuliert.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz aller Kritik habe ich natürlich den Privat-o-Mat fertig gemacht und mein Ergebnis sagt, dass ich zu 44% mit meiner Selbsteinschätzung richtig lag.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="674" src="https://jascha.wtf/wp-content/uploads/privat-o-mat-ergebnis-1024x674.jpg" alt class="wp-image-1708" srcset="https://jascha.wtf/wp-content/uploads/privat-o-mat-ergebnis-1024x674.jpg 1024w, https://jascha.wtf/wp-content/uploads/privat-o-mat-ergebnis-300x197.jpg 300w, https://jascha.wtf/wp-content/uploads/privat-o-mat-ergebnis-150x99.jpg 150w, https://jascha.wtf/wp-content/uploads/privat-o-mat-ergebnis-768x506.jpg 768w, https://jascha.wtf/wp-content/uploads/privat-o-mat-ergebnis.jpg 1504w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption class="wp-element-caption"><em>Mein Ergebnis</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich frage ich mich: Sehe ich das zu kritisch? Erwarte ich zu viel von einem universitärem Projekt eines Instituts für digitale Ethik, dass vom Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Baden-Württemberg unterstützt wird? Ih glaube, das sich das nicht zu kritisch sehe und nicht zu viel erwarte, sondern dass das Projekt gut gemeint ist aber schlechter als der Buzzfeed „<a href="https://www.buzzfeed.com/robinedds/which-star-wars-character-are-you" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Which Star Wars Character are you<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a>“-Quizz umgesetzt ist. Das hat wenigstens Bilder.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:16px"><strong>Titelbild: Screenshot von https://privat-o-mat.de, Hintergrund eingefärbt.</strong></p>


]]></content:encoded>
					
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		<title>Hallo Fediverse!</title>
		<link>https://jascha.wtf/hallo-fediverse/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tomate]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2022 16:17:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Mastodon]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
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					<description><![CDATA[Kurze Mitteilung: Man findet mich jetzt auch im Fediverse! Ich hatte mir einen Account auf der Mastodon-Instanz chaos.social angelegt, die von mir bekannte Personen aus dem CCC-Umfeld betrieben wir, mittlerweile bin ich auf meiner selbst betriebene Instanz toot.jascha.wtf.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> &lt; 1</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minute</span></span>
<p class="wp-block-paragraph">Kurze Mitteilung: Man findet mich jetzt auch im Fediverse! Ich hatte mir einen Account auf der Mastodon-Instanz <a href="https://chaos.social" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">chaos.social<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a> angelegt, die von mir bekannte Personen aus dem CCC-Umfeld betrieben wir, dann war ich auf meiner selbst betriebene Instanz toot.jascha.wtf, es hat mich am Ende dann nach <a href="https://ohai.social" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">ohai.social<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a> verschlagen. Mastodon ist ähnlich aufgebaut wie Twitter und auch vom Look&amp;Feel ähnlich aufgebaut. Die Umgewöhnung ist nur eine Frage der Zeit und selbst ich, der echt nicht gut mit Veränderung ist, wird das hinbekommen. Es gibt auch für Android und iOS mobile Clients, so dass ihr auch von Unterwegs <em>tooten</em> könnt (tooten ist das Äquivalent zu tweeten, nur halt auf Mastodon).</p>



<span id="more-711"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Um die für euch passende Instanz zu finden, könnt ihr über <a href="https://instances.social" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">https://instances.social<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a> durch das Beantworten einfacher Fragen die für euch passende Instanz finden und euch dort ein Konto anlegen. <strong>Es ist übrigens egal, auf welcher Instanz ihr euer Konto habt, ihr könnt von einem Mastodon-Konto aus auch Konten auf anderen Instanzen folgen! </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ihr findet mich unter <a href="https://toot.jascha.wtf/@herrurbach" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">https://ohai.social/@jascha<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a> (oder, in Fediverse-Schreibweise <a rel="mention external noopener noreferrer" class="u-url mention wpel-icon-right" href="https://ohai.social/@jascha" data-wpel-link="external" target="_blank">@jascha<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a>)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch für Instagram gibt es eine Alternative. Pixelfed hat mittlerweile fast den Funktionsumfang von Instagram (so weit ich weiß gibt es noch keine Reels) und eine vertrauenswürdige Instanz ist z.B. pixelfed.de, betrieben von einem Menschen aus dem CCC Hamburg-Umfeld. Mich findet ihr auf meiner eigenen Instanz unter jascha@pixelfed.jascha.wtf und natürlich könnt ihr euch den Account auch normal im Web ansehen: <a href="https://pixelfed.jascha.wtf/jascha" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right"><strong>https://pixelfed.jascha.wtf/jascha</strong><span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ihr könnt euch übrigens auch einfach die aktuellen Beiträge meines Blogs in die Timeline holen – einfach über einen beliebigen Fediverse-Account <a href="https://jascha.wtf/follow/?user=tomate&amp;instance=jascha.wtf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">@tomate@jascha.wtf</a> folgen. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Uns allen wünsche ich viel Freude im Fediverse!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">[Update am 06.11.2022]: Pixelfed hinzugefügt</p>



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		<title>Ö1: Digital.Leben: Wie Wikipedia mit Geschlechtsidentität umgeht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tomate]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jan 2022 11:17:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Demimale]]></category>
		<category><![CDATA[LGBTQI]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe mit Ö1 gesprochen und hier könnt ihr es bis zum 25.01.2022 nachhören leider ist der Beitrag nicht mehr in der ORF Mediathek.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> &lt; 1</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minute</span></span>
<p class="wp-block-paragraph">Ich habe mit <a href="https://oe1.orf.at" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Ö1<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-3"></span></a> gesprochen und <s>hier könnt ihr es bis zum 25.01.2022 nachhören</s> leider ist der Beitrag nicht mehr in der ORF Mediathek.</p>



<span id="more-607"></span>



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		<title>Von der Schuld</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tomate]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2021 06:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Schuld. Du bist schuldig. Du schuldest etwas. Im Namen des Volkes: der Angeklagte ist schuldig. Eva ist schuld an der Ursünde.

Schuld hat biblisches Alter. Es gibt die eigene Schuld, das Fremdverschulden, die Kollektivschuld und bestimmt noch viele Formen mehr. Kurz gesagt ist Schuld die Verursachung eines Übels. Sie zieht Verpflichtungen nach sich, je nach Kontext in Form materieller Entschädigung, ritueller Reinigung der Gemeinschaft oder anderer Formen der Wiedergutmachung. 

Schuld kommt auch immer wieder im Kontext von Sexualität vor, besonders wenn es um übertragbare sexuelle Infektionen und speziell wenn es um HIV geht. Wie fast jeder HIV positive habe ich mir natürlich auch die Frage nach der Schuld gestellt. Womit habe ich mich schuldig gemacht, das sich das verdient habe? Aber auch: bin ich selbst schuld? ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 2</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>
<p class="wp-block-paragraph">Schuld. Du bist schuldig. Du schuldest etwas. Im Namen des Volkes: der Angeklagte ist schuldig. Eva ist schuld an der Ursünde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schuld hat biblisches Alter. Es gibt die eigene Schuld, das Fremdverschulden, die Kollektivschuld und bestimmt noch viele Formen mehr. Kurz gesagt ist Schuld die Verursachung eines Übels. Sie zieht Verpflichtungen nach sich, je nach Kontext in Form materieller Entschädigung, ritueller Reinigung der Gemeinschaft oder anderer Formen der Wiedergutmachung.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schuld kommt auch immer wieder im Kontext von Sexualität vor, besonders wenn es um übertragbare sexuelle Infektionen und speziell wenn es um HIV geht. Wie fast jeder HIV positive habe ich mir natürlich auch die Frage nach der Schuld gestellt. Womit habe ich mich schuldig gemacht, das sich das verdient habe? Aber auch: bin ich selbst schuld?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">1983 wurde das Virus entdeckt, hieß erst GRID, Gay Related Immune Deficiency, wurde als „Schwulenseuche“ bezeichnet und war die Strafe Gottes dafür, dass Schwule existieren. Damals festigte sich die Idee, dass Homosexuelle ja selbst daran schuld seien, wenn sie an GRID erkranken, denn wenn sie einfach mal nicht mit anderen Männern schlafen würden, würde das nicht passieren. Die Schuldfrage war also schnell geklärt: Der Schwule hat Schuld an der Seuche, der Schwule ist die neue Ursünde, das Volk hat gesprochen: Er ist schuldig. AIDS war und ist ein weiterer Grund für die Heteromehrheitsgesellschaft, das Leben und den Sex von Homosexuellen zu bewerten und den moralischen Zeigefinger zu heben und darauf hinzuweisen, wie verkommen wir doch sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">2015 bekam ich meine Diagnose und mir ging viel durch den Kopf: Ich bin selbst schuld. Was habe ich auch Sex ohne Kondom, überhaupt Sex mit Männern und eigentlich wäre das alles nicht passiert wenn ich nicht schwul wäre. Ich erinnere mich an die Blicke derjenigen, denen ich nach knapp einem Jahr erzählte, dass ich HIV positiv bin. Eine Mischung aus Mitleid und Verachtung. Mitleid, weil ich „es“ habe und Verachtung, weil ich mich nicht an die Regeln gehalten habe, die doch allgemein bekannt sind.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe Jahre gebraucht, um an den Punkt zu kommen, die Schuld nicht mehr anzunehmen. Ich verweigere mich dem Prozess, erkenne das Gericht nicht an und das Volk kann so viel sprechen wie es will. Meine Sexualität ist nicht sündhaft oder moralisch falsch. Ich habe eine HIV-Infektion, weil derjenige, der mich angesteckt hat offensichtlich nicht wusste, dass er HIV positiv ist. Weil er nicht regelmäßig beim Testen war, denn selbst das ist mit Hürden und Stigma verbunden. Abseits der großen Städte ist es gar nicht so leicht, einen Test zu erhalten. Hochnotpeinliche Befragungen bei Ärzt*innen oder im Gesundheitsamt. Kosten, die man selbst tragen muss. Und die Angst vor dem Ergebnis, die man alleine aushalten muss, denn es gibt nur wenig Unterstützung.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer ist also schuld? Ich? Der Sexpartner? Oder diejenigen, die sich anmaßen, ihr Urteil über uns zu sprechen? Diejenigen, die Tests mit Kosten verbunden haben. Diejenigen, die Mitleidig schauen, wenn ein schwuler Mann einen STD-Test machen will, denn „der Arme hat sich nicht an die Regeln gehalten, die wir gemacht haben.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer ist schuld? Ich weiß es nicht genau. Ich habe nur eine Vermutung und das wissen, dass weder ich noch der Sexpartner damals es sind.</strong></p>



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		<title>Public Service Announcement: Ich bin Jascha</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tomate]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2021 14:16:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Demimale]]></category>
		<category><![CDATA[Jascha]]></category>
		<category><![CDATA[Name]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf Twitter hab ich es kurz und schmerzlos gemacht:

Nennt mich nie wieder Stephan. Oder Herr Urbach. @herrurbach geht, tomate geht natürlich auch. Ansonsten: Jascha. Pronomen er/ihn, Geschlechtseintrag (wenn es denn machbar ist) keiner, Gender Demimale.

Danke für das beachten der Sicherheitshinweise.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> &lt; 1</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minute</span></span>
<p class="wp-block-paragraph">Auf Twitter hab ich es kurz und schmerzlos gemacht:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nennt mich nie wieder Stephan. Oder Herr Urbach. @herrurbach geht, tomate geht natürlich auch. Ansonsten: Jascha. Pronomen er/ihn, Geschlechtseintrag (wenn es denn machbar ist) keiner, Gender Demimale.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danke für das beachten der Sicherheitshinweise.</p>



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