„Was am Ende bleibt: eine Grup­pe von Men­schen, die spü­ren, dass ihre ästhe­ti­schen und poli­ti­schen Vor­stel­lun­gen nicht mehr selbst­ver­ständ­lich sind, …“

Der Satz trifft es. Vie­le der Unter­zeich­ne­rin­nen sind weit jen­seits der 60 und kom­men aus einer SF-Zeit die männ­lich domi­niert war. Das war ja nicht nur in den Tex­ten so. Wie Frau­en und ihre Rol­le in die­ser Zeit in den Tex­ten dar­ge­stellt wer­den (wenn über­haupt wel­che auf­tau­chen), das kann man heu­te nur archa­isch nen­nen. Ich erin­ne­re mich noch an die SF/­Fan­ta­sy-Cover­äs­the­tik der 70er und 80er, da wäre das monier­te Cover nicht wei­ter auf­ge­fal­len (eher abge­fal­len – in künst­ler­lischer, gestal­te­ri­scher Hinsicht.)

Aber das ist halt auch schon 40, 50 Jah­re (!) her und der Wan­del ist enorm. Wir haben heu­te so viel Autorin­nen und Künst­le­rin­nen. Damit hat sich natür­lich auch viel im Gen­re ver­än­dert, die­se Künst­le­rin­nen wol­len Frau­en nicht mehr als Objekt und auf ihren Kör­per redu­ziert haben. Dass die alten Män­ner (und Frau­en!) die­ses Mani­fes­tes damit nicht zurecht kom­men und nicht ein­mal ver­su­chen, die­se ande­re Per­spek­ti­ve ein­zu­neh­men, ist bezeich­nend. Wenn man in sei­ner Hal­tung so ein­be­to­niert ist, dann ist natür­lich alles „woke“, was nicht dazu passt.