Das Stigma seid ihr
HIV und Stigma ist eine niemals endende Geschichte. Lange habe ich darüber nachgedacht, was das Stigma für mich bedeutet und über die Jahre habe ich […]
HIV und Stigma ist eine niemals endende Geschichte. Lange habe ich darüber nachgedacht, was das Stigma für mich bedeutet und über die Jahre habe ich […]
Heten.
Über die schreibe ich ja öfter und der Begriff sorgt für Verwirrung, wer denn damit gemeint ist und immer wieder muss ich erklären, dass jemand nicht damit gemeint ist und da bleibt natürlich die Frage im Raum, WER damit gemeint ist.
Ich versuche einen Anfang für diesen Text zu finden und jedes Mal verschlucke ich mich gedanklich, wenn ich davon erzählen möchte, wie oft ich oder andere queere Menschen über ihre Rechte diskutieren müssen.
Es war CSD und nach eineinhalb Jahren Pandemie war es einfach ein unglaubliches Gefühl, endlich wieder gemeinsam auf der Straße zu sein und ein paar Stunden ein paar Kilometer Straße für „uns“ zu haben.
Wie jedes Mal wehten die verschiedenen Fahnen der verschiedenen queeren Communities und ich freu mich immer wahnsinnig, diese große Vielfalt an Identitäten zu sehen. Ich weiß, dass unter denen die auf dem CSD mitlaufen auch immer wieder Straight Allys befinden. Straight was?
Zufällig wurden mein Freund Otis und ich auf dem CSD Berlin von einer Reporterin des Tagesspiegels angesprochen.
Die taz am Wochende fragte an, ob ich ein „Loblied auf den Fetisch“ schreiben könne. Ich hab natürlich zugesagt und nach 20 Minuten hatte den ersten Entwurf fertig – persönlicher als ich dachte und so gar nicht allgemein gehalten, wie ich es vor hatte. Zwei Durchgänge später war der Text fertig, abgeliefert und die Redaktion hat ihn genommen.
Erstmals weht eine Regenbogenflagge vor einem Hamburger Gefängnis (Artikel auf queer.de), direkt neben der Deutschen und der Hamburger Fahne. Die Hamburger Justizsenatorin Anna Gallina (Grüne) erklärt, warum die Fahne da nun hängt:
„Lange Zeit wurden Homosexuelle hierzulande strafrechtlich verfolgt. Allein wegen ihrer sexuellen Orientierung wurden sie verhaftet und auch in Hamburg ins Gefängnis und ins KZ gebracht.“
Irgendwas stört mich aber daran, wenn eine Regenbogenfahne vor einem Knast hängt.
In meinem Instagram kommt eine Nachrichtenanfrage. Es ist LEOPOLD, der mich fragt, ob ich mir vorstellen könnte, am nächsten Tag als Komparse in seinem Musikvideo mit zu spielen. Er sucht explizit Puppies, weil er gerne diesen Kink positiv in dem Video darstellen möchte.
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